• Nachhaltigkeit
    zahlt sich aus.

Unverwechselbarkeit

Regensburger Künstler Oleg Kuzenko macht Hochhaus-Fassade in der Berliner Straße lebendig

 

Im Rahmen der gerade durchgeführten Generalsanierung der Häuser Berliner Straße 41, 43 zeigt die kommunale Tochter Stadtbau, dass zu gutem Wohnen heutzutage nicht nur Rauchwarnmelder und besondere Energiewerte der Fassade ausschlaggebend sind, sondern die Fassade möglichst attraktiv sein soll.
"Wir haben es als Herausforderung begriffen, dieses achtgeschossige Wohngebäude, welches bis vor Kurzem noch mit grauen Eternitplatten verschindelt war, mit neuem Leben und Inhalt zu erfüllen", so der Geschäftsführer Joachim Becker. In der Tat wurde dieses Gebäude in der Vergangenheit von vielen in der Konradsiedlung als eher häßlich empfunden und nun strahlt es in frischem Gelb, aber auch mit einer attraktiven Wanddeko auf der Nordseite dem Betrachter entgegen.
Dem Regensburger Künstler Oleg Kuzenko ist es gelungen, zwei rund 25 Meter hohe Wandflächen mit Pinsel und Farbe nun perspektivisch wirken zu lassen und mit farbenfrohen Motiven des Alltags eine Unverwechselbarkeit zu geben. "Aus einer tristen Gebäuderückseite hat uns Kuzenko lebendige Attraktivität gezaubert und den künftigen Hausbewohnern eine Unverwechselbarkeit ihrer Adresse gegeben", so Becker weiter.
Außer an der Fassade hat die Stadtbau bei diesem Gebäude, welches insgesamt 48 Mietwohnungen umfasst, das gesamte Innenleben komplett erneuert und die Häuser komplett barrierefrei zugänglich gemacht. Die Stadtbau investiert allein in dieses Gebäude sechs Millionen Euro. Bis zum Abschluss sämtlicher Arbeiten gehen allerdings noch einige Wochen ins Land, so dass im Mai 2015 die Mieter wieder einziehen und gleichzeitig sagen können "Ich sehe jeden Tag den Berliner Fernsehturm".

Artikel aus wochenblatt ONLINE vom 24.11.2014

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